Per-Shot-Encoding

IRIS Adaptive Per-Shot-Encoding analysiert jeden Shot einzeln und verteilt die Bits genau dorthin, wo das Bild sie braucht. Zusammen mit der IRIS-Entrauschung, die das Rauschen entfernt, bevor der Encoder das Signal überhaupt sieht, ergibt das höhere VMAF-Werte, weniger Qualitätseinbrüche in anspruchsvollen Szenen und ein gleichmäßigeres Seherlebnis über den gesamten Stream.

Referenz aus der Branche: Netflix berichtet von rund 30 % Bitrateneinsparung mit seinem shot-basierten Dynamic Optimizer. IRIS Per-Shot-Encoding zielt auf denselben Bereich, bis zu 30 %, in einem einzigen Durchgang ohne iterative Encoding-Schleifen.

UHD in HEVC mit 7,54 Mbit/s und VMAF 96,02

29. April 2026

Testmaterial: Netflix "Meridian", encodiert in HEVC und ausgeliefert über HLS in UHD mit 59,94 fps.

7,54 Mbit/sBitrate, UHD mit 59,94 fps
96,02VMAF
5,06QBVE, niedriger ist besser
HEVC / HLSCodec und Auslieferung

Wie? Das Rauschen wird aus dem Signal entfernt, bevor der Encoder es sieht, kombiniert mit IRIS Adaptive Per-Shot-Encoding, das jeden Shot einzeln analysiert und die Bits mit chirurgischer Präzision verteilt. Das Ergebnis: höhere VMAF-Werte, weniger Qualitätseinbrüche in anspruchsvollen Szenen und ein gleichmäßigeres Seherlebnis über den gesamten Stream.

Unsere Kunden sehen das jeden Tag an ihrem eigenen Material. Wenn Sie wissen möchten, was es mit Ihrem Material macht, sprechen Sie uns an.

So funktioniert IRIS Per-Shot-Encoding

  1. Zuerst entrauschen: Die IRIS-Entrauschung bereinigt das Signal vor dem Encoder, damit die Bits in Details fließen und nicht ins Rauschen.
  2. Jeden Shot analysieren: IRIS.ANALYST erzeugt in einem einzigen Durchgang präzise Metadaten für jeden Shot, ohne iterative VMAF-Schleifen.
  3. Bits pro Shot verteilen: Jede Szene bekommt genau die Bitrate, die ihre Komplexität verlangt, für bis zu 30 % Einsparung.
  4. Auslieferung über HLS und DASH: Dynamisches Per-Shot-Encoding in HEVC oder AV1. AV1 mit unserer eigenen Film Grain Synthesis ist bereits integriert, mit selbst entwickelten Film Grain Tables, die sich wiederholende Muster vermeiden und dem Originalkorn entsprechen.

Die gesamte Pipeline läuft vollautomatisch, flexibel integriert in Kubernetes sowie über Docker und VMs.

Per-Shot statt Per-Title: warum ein Durchgang die Zukunft ist

31. Januar 2026

Klassisches Per-Title-Encoding beruht auf aufwendigen, VMAF-gesteuerten Schleifen, die enorm viel Rechenleistung und Zeit kosten. Bei Wavelet Beam ist Effizienz eingebaut, nicht iterativ. Unser Ansatz mit einem einzigen Durchgang spart überflüssige Analysezyklen.

Der Vorteil von Wavelet Beam: intelligente Präzision

Mit IRIS.ANALYST entstehen präzise Metadaten in einem Schritt. Dadurch passt sich unser Per-Shot-Encoding sofort an die Komplexität jeder Szene an, mit optimaler Qualität und ohne den Aufwand mehrerer Encoding-Durchgänge.

  • Integrierte IRIS-Entrauschung: Das Signal wird vor dem Encoder bereinigt, die Bits fließen in Details statt in Rauschen.
  • Ein Durchgang: Metadaten und Encoding laufen in einer nahtlosen, schnellen Pipeline.
  • Bis zu 30 % weniger Bitrate: Höhere Bildtreue bei deutlich geringerer Bandbreite durch shot-genaue Steuerung.

Einen ausführlichen Vergleich finden Sie im Guide Per-Title vs Per-Shot Encoding (englisch).

QBVE: nur ein kurzer Aussetzer oder ein Albtraum?

5. Februar 2026

Beim hochwertigen Video-Encoding können Durchschnittswerte täuschen. Wir haben Fälle gesehen, in denen ein Video einen mittleren VMAF von 95 erreicht und trotzdem sichtbare Qualitätseinbrüche enthält, die das Seherlebnis zerstören.

QBVE-Formel

Die Lösung von Wavelet Beam: QBVE

Wir nutzen QBVE (Quadratic Bad VMAF Energy). Anders als ein Mittelwert arbeitet QBVE wie ein Gated MSE und misst die Fehlerenergie nur dort, wo die Qualität unter unsere Qualitätsschwelle fällt:

QBVE-Vergleich: Standard-Encode gegen Wavelet Beam IRIS

Vergleich: Standard-Encode (QBVE 9,46) gegen Wavelet Beam IRIS (QBVE 5,06).
Doppelklick zum Öffnen, einfacher Klick zum Zoomen.

Während der Standard-Encoder (links) Probleme hatte, hat unsere IRIS Per-Shot-Optimierung (rechts) die Bildstruktur erhalten und die Fehlerenergie fast halbiert.

Häufige Fragen

Was ist Per-Shot-Encoding?

Statt einer Bitratenleiter für einen ganzen Titel wird jeder Shot analysiert und mit genau den Bits encodiert, die seine Komplexität braucht. IRIS.ANALYST erzeugt die Metadaten in einem Durchgang, ohne iterative VMAF-Schleifen.

Wie viel Bitrate spart IRIS Per-Shot-Encoding?

Bis zu 30 %. Ein Beispiel: Netflix "Meridian" in UHD mit 59,94 fps, encodiert in HEVC und über HLS ausgeliefert mit 7,54 Mbit/s, VMAF 96,02 und QBVE 5,06.

Was ist der Unterschied zu Per-Title-Encoding?

Per-Title-Encoding baut eine Bitratenleiter für den ganzen Titel. Per-Shot-Encoding teilt das Video an den Schnitten und gibt jedem Shot genau die Bits, die er braucht. So wird keine einzelne Szene über- oder unterversorgt.

Welche Codecs und Formate werden unterstützt?

HEVC und AV1, exportiert für HLS und DASH. AV1 mit unserer eigenen Film Grain Synthesis ist bereits in die Per-Shot-Pipeline integriert, die vollautomatisch mit Kubernetes, Docker oder VMs läuft.